Praktika

Junge Menschen, die Einblicke in die Arbeit einer Landtagsabgeordneten gewinnen und diese unterstützen möchten, haben die Möglichkeit, ein Praktikum in meinem Wahlkreisbüro zu absolvieren.

Wer mich und mein Team im Rahmen eines Praktikums oder einer Hospitation begleitet, lernt die Arbeitsabläufe im Niedersächsischen Landtag kennen. Dabei werden meine Praktikantinnen und Praktikanten aktiv in den Alltag meines Wahlkreisbüros eingebunden. Zu den Aufgaben gehören beispielsweise Terminvorbereitungen – etwa für Ausschusssitzungen –, Recherchen zu politischen Themen oder das Verfassen von Beiträgen für die Homepage. Zugleich bieten die Praktika und Hospitationen Einblick in die Arbeit im Landtag selbst, etwa durch die Begleitung zu Ausschuss- und Fraktionssitzungen oder den Besuch von Plenarsitzungen des Niedersächsischen Landtages.

Bewerbungen mit einem Lebenslauf und einem Schreiben, aus dem Eure/Ihre Motivation deutlich hervorgeht, bitte an mein Wahlkreisbüro.

Praktikumsberichte

 

 

Betriebspraktikum im Wahlkreisbüro

Anuschka Schumacher, 04.10.16-14.10.16

Die Notwendigkeit der Arbeit der Beauftragten für Migration und Teilhabe war mir von Anfang an deutlich bewusst. In Zeiten wie diesen, in denen Populisten versuchen, die Menschen wieder mit Hetze, Vorurteilen und dem Schüren von Ängsten zu manipulieren, sind Politiker mit demokratischen und humanistischen Werten wichtiger denn je für unser Land. Statt Menschen dazu zu bringen, sich zu hassen und Minderheiten auszuschließen, sind die Politiker gefragt, die auf Mitmenschlichkeit und Teilhabe setzen.

Meine Aufgaben im Wahlkreisbüro von Doris Schröder-Köpf waren die Terminvorbereitung, die Führung ihres Terminkalenders, das Zusammentragen von wichtigen Informationen zu Veranstaltungen und das Erstellen von sogenannten Vorbereitungsmappen. Außerhalb des Büros war ich für die Post zuständig, die sie in den Landtag bekam. Nebenbei spielte die Informationsbeschaffung eine wichtige Rolle. So bekamen wir alle paar Stunden neue Pressemeldungen per Mail und mussten dann herausfiltern, was für die Beauftragte für Migration und Teilhabe relevant und wichtig war. Ich nahm außerdem an insgesamt vier Ausschüssen teil, darunter der Kulturausschuss und der Ausschuss für Inneres und Sport.  Dabei war besonders interessant, Politik hautnah und aktiv zu erleben. Insbesondere die etwas hitzigeren Debatten zwischen den verschiedenen Fraktionssprechern waren spannend mitzuerleben.

Ich persönliche denke, dass politische Bildung bundesweit in den Schulen mehr gefördert werden müsste. Denn Unwissenheit führt oft zu Leichtgläubigkeit und macht anfälliger für Propaganda politischer Gruppierungen unterschiedlichster Art.

Ich selbst denke seit dieser Praktikumszeit noch mal mehr ernsthaft über meine Möglichkeiten nach, mich weiterhin politisch zu engagieren.

 

 

Lars Benjamin Lippelt berichtet von seinem Praktikum im Wahlkreisbüro von Doris Schröder-Köpf.

Warum ich mir den Bereich Politik ausgesucht habe? Als leider noch nicht-wahlberechtigter Zehntklässler war Politik für mich bisher ein Buch mit sieben Siegeln. Und Wörter wie Fraktion, Opposition und Untersuchungsausschuss kannte ich zwar aus dem Unterricht, was sie im politischen Alltag aber wirklich bedeuten, war mir verschlossen geblieben.

Durch mein Praktikum sollte sich das ändern. Im Wahlkreisbüro erhielt ich Einblicke in die Arbeit von Frau Schröder-Köpf und verfolgte im Landtag über mehrere Tage die Debatten der Abgeordneten im Plenum. Das war zum Teil ganz interessant, gerade wenn es bei Themen wie der Inneren Sicherheit auch mal zum hitzigen Schlagabtausch kam. Aber leicht fiel es mir nicht, den Beratungen zum Nachtragshaushaltsgesetz oder zum Wasserverbandsgesetz zu folgen.

In einer Sitzung der Ratsversammlung ging es da schon etwas entspannter zu. Es ging um den Umgang der Stadt Hannover mit seinen Bettlern, um den Müll in der Stadt und um die Bebauung des Steintorplatzes. Das war für mich schon lebendiger und greifbarer, weil ich diesen Platz ja oft selbst besuche. Auch wenn viel mit Zahlen jongliert wurde, empfand ich die Ratssitzung als sehr interessant und manchmal sogar als unterhaltsam. Das sollte man als Zuschauer mal auf jeden Fall mitgemacht haben.

Selber Politiker zu werden, nein, das kann ich mir gar nicht vorstellen. Aber durch mein Praktikum habe ich Politiker zumindest einmal in Aktion gesehen und kann mir jetzt ein viel besseres Bild von ihrer Arbeit machen.

 

Kornelia Kr _ger
 

Mein Name ist Kornelia Krüger und ich besuche  zurzeit die 10. Klasse des Kaiser-Wilhelm-und Ratsgymnasiums in Hannover. Vom 5. bis zum 16.Oktober habe ich mein zweiwöchiges Betriebspraktikum im Wahlkreisbüro der SPD-Landtagsabgeordneten Doris Schröder-Köpf absolviert.

In der ersten Woche  lernte ich das aufgrund von Umbauarbeiten zum Teil ausgelagerte Landtagsgebäude von innen kennen. Ich nahm an Fraktionssitzungen, Ausschüssen und anderen Terminen teil wie z.B. an einem Interview von Journalistik-Studenten, die Doris Schröder-Köpf zur die Flüchtlingssituation befragten. Außerdem erhielt ich einen guten Einblick in die Büroarbeit des Wahlkreisbüros. Ich erfuhr, dass die Mitarbeiter von Abgeordneten ein vielseitiges Spektrum von Aufgaben zu erledigen haben:  Reden schreiben, Terminkalender organisieren, für Bürger Rede und Antwort stehen und für Veranstaltungen recherchieren. Ich selbst konnte dem Büroteam unter die Arme greifen, indem ich Recherchearbeit für Termine leistete. Insgesamt war die erste Woche aber eine  Art Vorbereitung auf die zweite Woche. Denn am Dienstag der zweiten Woche begann die Plenarwoche, das wohl Spannendste am ganzen Praktikum. Besonders aktuelle Themen wie die Flüchtlingssituation in Niedersachsen und der VW-Abgasskandal waren äußerst interessant und aufschlussreich. Aber auch die kleinen Auseinandersetzungen der Abgeordneten über Zwischenrufe, oft vermeintliche Beleidigungen und ausgiebige Diskussionen über die Geschäftsordnung des Landtags waren durchaus amüsant.

Insgesamt waren die zwei Wochen eine angenehme und erlebnisreiche Zeit. Besonderer Dank geht natürlich an Doris Schröder-Köpf und ihr Team, die es mir ermöglicht haben, Politik nun aus einem anderen und neuen Blickwinkel zu erleben.

 

Leonard Engelke
 

Ich heiße Leonard Engelke und bin Schüler einer 10.Klasse der Schillerschule-Hannover in Kleefeld. Ich habe mein zweiwöchiges Betriebspraktikum im Zeitraum vom 05. bis zum 16. Oktober bei der Landtagsabgeordneten Doris Schröder-Köpf gemacht.

Ich habe viele spannende Eindrücke gewinnen können, zum Beispiel vom Landtag, aber auch was Politiker genau machen. Viele denken, sie sitzen in irgendeinem Saal und drehen Däumchen. Aber das, was ich den letzten zwei Wochen gesehen habe, war das Gegenteil von Untätigkeit. Ich habe für mein Praktikum glücklicherweise eine sehr spannende Zeit erwischt, denn ich konnte miterleben, wie die Abgeordneten in Fraktionssitzungen, in Ausschüssen und vor allem im Landtagsplenum über die Flüchtlingspolitik und den VW-Abgasskandal z.T. auch emotional diskutiert haben. Aber ich war nicht nur Zuschauer, sondern auch selbst in der zweiten Reihe tätig, d.h. im Wahlkreisbüro von Frau Schröder-Köpf. Mitarbeiter von Abgeordneten sind ein sehr wichtiger Bestandteil für die Politiker, denn sie planen die Termine, entwerfen Reden oder nehmen auch mal stellvertretend an Sitzungen teil. Ohne sie würden die Politiker unorganisiert und unvorbereitet zu Terminen kommen. So habe ich Einblicke bekommen ins Wahlkreisbüro von Doris Schröder-Köpf und konnte selber den Beschäftigungen nachgehen, die die beiden fleißigen Mitarbeiter täglich bewältigen, die jedem Bürger mit Rat und Tat zur Seite stehen. Ich habe recherchiert und Mappen angelegt für die Termine von Doris Schröder-Köpf und durfte selber bei einem Interview mit Studenten, in dem es um die Flüchtlingssituation ging, dabei sein.

Zusammengefasst kann ich sagen, dass das Praktikum mir sehr viel Spaß gemacht hat. Ich habe viele interessante und spannende Einblicke in die Politik bekommen und war überrascht, wie locker die Mitarbeiter miteinander umgehen. Ich kann nur jedem empfehlen, ein solches Praktikum einmal zu machen, auch wenn man mit Politik selber nicht so viel zu tun hat.

 

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Praktikumsbericht von Armend Ismaili

Ich heiße Armend Ismaili, bin dreißig Jahre alt und komme aus Tetovo in Mazedonien. Ich bin verheirateter Vater eines dreijährigen Sohnes und leite unser Familienunternehmen im Bereich der Kunststoffverarbeitung. Im Februar 2015 habe ich ein Praktikum im Wahlkreisbüro von Doris Schröder-Köpf absolviert. Sie fragen sich, wie ich dazu gekommen bin? Die deutsche Politik habe ich – wie so viele meiner Landsleute, die hoffnungsvoll in eine Zukunft in der EU blicken – schon immer mit großem Interesse verfolgt, ganz besonders den Bundestagswahlkampf 2013. Der Wunsch, einmal selbst mitten im politischen Geschehen dabei zu sein, bewog mich eines Tages, eine E-Mail an das Büro von Frau Schröder-Köpf zu schreiben – und ich hatte Glück und bekam die Praktikumszusage.

 

Zugegeben: Ich wusste nicht so recht, was mich in Hannover erwarten würde. Doch die Mitarbeiter im Wahlkreisbüro trugen gar keine Krawatten und empfingen mich sehr herzlich. Ich fühlte mich von Anfang an wohl.

In den vier Wochen habe ich eine Menge Eindrücke gewonnen: Mit einer Gruppe aus dem Wahlkreis des Bundestagsabgeordneten Matthias Miersch konnte ich – das erste Mal in meinem Leben – nach Berlin reisen und dort den Bundestag besuchen. Im Hannoverschen Landtag bin ich am Rande einer Plenumssitzung auf Tuchfühlung mit Politikern und ihren Mitarbeitern gegangen. Ich habe verschiedene Diskussionsveranstaltungen besucht und Frau Schröder-Köpf zu Fraktions- und Ausschusssitzungen begleitet. Besonders verblüfft war ich, wie viel Zeit man sich nimmt, um Argumente auszutauschen, und wie viele soziale Einrichtungen es in Deutschland gibt.

Für all diese wertvollen Erfahrungen und Erinnerungen an vier ereignisreiche Wochen in Hannover danke ich dem Team Schröder-Köpf und all jenen, die ich kennenlernen durfte, sehr.

Armend Ismaili


Felix Hattendorf
 

Praktikumsbericht – Felix Hattendorf

Als Student der Politischen Wissenschaft habe ich ein vierwöchiges studienbezogenes Praktikum im Wahlkreisbüro von Frau Schröder- Köpf absolviert.

Ein Studium im vielschichtigen Spektrum der Politik liefert zwar jede Menge hilfreicher Hintergrundinformationen, jedoch ersetzt es nicht die notwendige Praxis. Die Erfahrungen, die ich in diesen doch recht kurzen vier Wochen sammeln durfte, haben mir einen guten Eindruck über das politische Tagesgeschäft vermittelt.
Das Schöne an der Politik ist, dass es nie langweilig wird. Ständig stehen neue Anliegen auf der Tagesordnung in die man sich einarbeiten muss, das bildet nicht nur das Allgemeinwissen, sondern schafft auch neue Ansichten über die Zusammenhänge einzelner Themenkomplexe.

 

Zu meinen Aufgaben gehörten des Öfteren Recherchearbeiten, dabei variierten die Anliegen von kommunalpolitischen Themen, wie den Bau der B3-Umgehungsstraße in Hemmingen, über das Erstellen von Besuchermappen, beispielsweise über die IGS Kronsberg, bis hin zum Oberbürgermeisterwahlkampf in Augsburg, bei dem Frau Schröder- Köpf den SPD- Kandidaten Dr. Stefan Kiefer unterstützte.

Des Weiteren durfte ich an spannenden Meetings über asylpolitische Themen, sowie einer aufschlussreichen Präsentation über die Forschungsergebnisse des Göttinger Instituts für Demokratieforschung zum Thema Viertelgestallter in benachteiligten Stadtquartieren teilnehmen.

Natürlich musste ich als Praktikant nicht die ganze Zeit am Schreibtisch sitzen, auch die Vorbereitung für Meetings, das Sortieren von Akten oder Kuriertätigkeiten vielen ab und zu an. Sehr abwechslungsreich waren auch die Besuche des Landtages; ob Ausschusssitzungen, Fraktionssitzungen oder Plenarsitzungen, alles hatte seinen individuellen Charme.

Besonders viel Freude bereitete mir aber meine Projektarbeit, in der ich mich mit den einzelnen Stadtteilen des Wahlkreises 24 beschäftigte. Dabei sammelte ich nicht nur interessante Informationen sondern fuhr auch an schönen Tagen durch die einzelnen Gebiete um Sehenswertes für den Newsletter und die Homepage zu fotografieren.

Alles im Einem war es ein sehr gelungenes Praktikum mit netter Arbeitsatmosphäre, flexiblen Arbeitszeiten und eigenem Arbeitsbereich.

Ganz besonders möchte ich mich an dieser Stelle nochmal bei Doris Schröder- Köpf für die vielen Mitnahmen in den Landtag, bei Margot Krey und ihrer netten Betreuung, sowie bei Norman Ilsemann, der zurzeit meines Praktikums übergangsweise zwei Stellen zu besetzten hatte und trotzdem immer Zeit für meine Anliegen fand, bedanken.

Das Praktikum und die vielen persönlichen Gespräche haben mir noch einmal aufgezeigt wie wichtig Expertise und der Spaß an der Arbeit bei diesem „Vollzeitjob“ sind. Aufpassen sollte man jedoch bei länger angesetzten Praktika, denn durch das verlockende Angebot an Softdrinks und Keksen könnte die Hose ohne sportliche Ausgleichsaktivität nach Beendigung des Praktikums etwas enger sitzen.


Lea Gertich
 

Lea Gertich: mein Praktikum im Wahlkreisbüro

Von der Planung bis zur Umsetzung und Nachbereitung - ein dreimonatiges Praktikum ermöglichte mir interessante Einblicke in die vielschichtigen Tätigkeitsbereiche einer Landtagsabgeordneten und ihres Teams. Von November 2013 bis Ende Januar 2014 absolvierte ich, Lea Gertich, neben meinem Studium der Sozialwissenschaften an der Leibniz Universität Hannover ein Praktikum im Wahlkreisbüro von Doris Schröder-Köpf.

Während der drei Monate konnte ich viele neue Eindrücke in der Landespolitik sammeln, habe Frau Doris Schröder-Köpf zu spannenden Terminen begleitet und interessante Aufgaben im Büro bewältigt. Meine Tätigkeiten im Wahlkreisbüro umfassten unter anderem: das Verfassen von Beiträgen für die Homepage von Frau Schröder-Köpf und die Zusammenstellung von terminlichen Unterlagen. Die verschiedenen Rechercheaufgaben und Organisationstätigkeiten sowie Korrespondenzen haben mir viel Freude bereitet. Ich habe mich gerne in diese Aufgaben eingearbeitet

 

Die Vorbereitung von Plenar-, Fraktions- und Ausschusssitzungen gehörte ebenfalls zu meinen Tätigkeiten. Einige Male konnte ich Frau Doris Schröder-Köpf zu den Sitzungen in den Landtag begleiten. Besonders spannend war für mich eine Sitzung des Kulturausschusses im Januar, in der ein Bericht zur Qualitätsprüfung an niedersächsischen Schulen vorgestellt wurde. Dies war sehr interessant, da ich zur Zeit der Überprüfung selbst noch Schülerin an einer Gesamtschule gewesen bin und es miterlebt habe, wie die Unterrichtsstunden begutachtet wurden.

Ein weiteres Highlight war für mich die Organisation einer Kleiderspendenaktion für Syrische Flüchtlinge in Friedland. Diese Aktion war mein „Projekt“, welches ich mit betreut und umgesetzt habe. Zur Vorbereitung dieses Projekts habe ich im November einen Ausflug zu der Landesaufnahmebehörde des Landes Niedersachsen nach Friedland unternommen. Dieser Besuch vermittelte mir einen guten Einblick darüber, wie Flüchtlinge ihre ersten Wochen in Deutschland verbringen. Ihnen zu helfen, war mir ein besonderes Anliegen. Am 14. Dezember 2013 war es dann soweit. Sehr viele Menschen kamen unserer Einladung nach und brachten ihre Kleider in das Wahlkreisbüro in die Hildesheimer Straße. Gemeinsam wurden die Sachen sortiert. Die Kleiderkammer in Friedland wird durch die Caritas betrieben, hierhin wurde die gespendete Kleidung im Anschluss an die Aktion gebracht. Insgesamt war die Kleiderspendenaktion für Flüchtlinge aus Syrien eine wirklich schöne und gelungene Veranstaltung unmittelbar vor Weihnachten. Sie war überdies auch noch mit einer enormen Spendenbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger verbunden.

Neben ihrem Abgeordnetenmandat ist Frau Schröder-Köpf auch Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe. Durch die notwendige Abstimmung zwischen Wahlkreisbüro und Staatkanzlei konnte ich auch vertiefende Einblicke in die Tätigkeit und Organisationsfähigkeit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewinnen. Alles in allem war das Praktikum somit eine gelungene Verbindung aus inhaltlicher und organisatorischer Arbeit.

Die Zusammenarbeit mit Frau Schröder-Köpf und den Kolleginnen und Kollegen hat mir sehr viel Spaß gemacht. Das Praktikum hat mir zahlreiche neue Eindrücke vermittelt und ich kann daraus viel für mein Studium und späteres Berufsleben mit auf den Weg nehmen. Auch im Bereich Flüchtlingspolitik habe ich vor, mich von nun an noch intensiver in Projekte einzubringen.


Erik Reimann
 

Betriebspraktikum bei Doris Schröder-Köpf

Mein Name ist Erik Reimann, zurzeit besuche ich die 10. Klasse des Gymnasiums in Alfeld (Leine). Ich habe im Zeitraum vom 7. bis zum 28. Januar 2014 ein Betriebspraktikum bei der SPD-Landtagsabgeordneten Doris Schröder-Köpf absolviert, bei dem ich viele interessante Eindrücke in die verschiedensten Bereiche der Politik gewinnen konnte. Es hat mir gezeigt, wie interessant die Arbeit in der Politik ist und wie vielseitig sie sein kann. So lernte ich die Aufgaben des Wahlkreisbüros kennen, wie die Vorbereitung für Doris Schröder-Köpfs Termine, die Führung ihres Termin-Kalenders oder das Zusammentragen von Informationen zu den wichtigen Terminen.
Meine Aufgaben waren hauptsächlich die Recherche zu den Veranstaltungen von Doris Schröder-Köpf, die Erstellung von Vorbereitungsmappen oder auch Einträge in den Terminkalender.
Ich begleitete Doris Schröder-Köpf auch zu vielen Veranstaltungen. So durfte ich mit ihr mehrere Fraktionssitzungen der SPD-Landtagsfraktion besuchen, bei denen die Vorbereitung aufs Plenum und viele parteiliche Angelegenheiten zu den Themen gehörten.

 

Außerdem begleitete ich sie in verschiedene Ausschusssitzungen wie den Innenausschuss, bei dem es um das NPD-Verbotsverfahren und die Randale bei Fußballspielen ging und den Kultusausschuss, wo die Inspektionen der niedersächsischen Schulen behandelt wurden.
Auch nahm ich an einer Mitgliederversammlung der SPD-Ortsvereine Mitte und Oststadt/Zoo teil. Bei dieser berichtete Doris Schröder-Köpf, die auch ehrenamtliche Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe ist, ausführlich über die aktuelle Situation von Migrantinnen und Migranten und über die Vorhaben der Niedersächsischen Landesregierung in der Migrationspolitik.
Ich besuchte ebenfalls mehrere Plenarsitzungen im Niedersächsischen Landtag, bei denen es um viele verschiedene Themen, wie zum Beispiel der politischen Bildung in Schulen oder um die Ermöglichung einer diskriminierungsfreien Blutspende, ging.
Insgesamt hat mir das Praktikum sehr viel Spaß gemacht. Ich habe viele Einblicke in die Arbeit in der Politik sammeln können und mein Interesse an der Politik ist noch weiter gestiegen. Besonders gefallen haben mir die Termine, zu denen ich Doris Schröder-Köpf begleitete, und die Plenarsitzungen, da ich dort auch die politischen Ziele der anderen Parteien kennengelernt habe.
Jedem, der Interesse an Politik hat, kann ich empfehlen ein Praktikum bei Doris Schröder-Köpf zu absolvieren.
Ich möchte mich für die drei Wochen bei allen Mitarbeitern des Wahlkreisbüros und bei Doris Schröder-Köpf bedanken.

Am 10. Januar tagte der Kultusausschuss und befasste sich mit folgenden Themen:
1. mit dem Abschlussbericht des Niedersächsischen Landesinstitutes für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ) über die Schulinspektion in den Jahren 2006-2012,
2. mit Verbraucherbildung in den Schulen und
3. mit dem aktuellen Stand des Erlassentwurfes „Die Arbeit in der öffentlichen Ganztagsschule“.

Zu Beginn des ersten Tagesordnungspunktes berichteten zwei Mitarbeiter des NLQ darüber, wie es um den Unterricht an den Schulen in Niedersachsen momentan bestellt ist. In vielen Bereichen wurden die Schulen getestet und vom NLQ bewertet. Die wesentliche Aussage des Berichts war, dass die Schulen in Niedersachsen insgesamt mehr Stärken als Schwächen aufwiesen. In vielen Bereichen, besonders in der Differenzierung und in der Qualitätsentwicklung im Unterricht, gebe es erhebliche Möglichkeiten und Notwendigkeiten zu Verbesserungen. Stark kritisiert wurde, dass im Unterricht kaum Rücksicht auf das Lerntempo und auf die Leistungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler genommen würde. Besonders gelobt wurden die Lehrkräfte in Niedersachsen für das Unterrichtsklima, das meist sehr positiv sei.
Anschließend diskutierten die Mitglieder des Kultusausschusses darüber, wie man die Schulen weiter verbessern und unterstützen könnte.

Auch zum zweiten Tagesordnungspunkt wurde ein längerer Vortrag gehalten. Anschließend gab es auch zu diesem Thema eine Diskussion, vor allem darüber, inwieweit Verbraucherbildung in den Lehrplänen vorgeschrieben sein sollte. Besonders die CDU forderte die Landesregierung dazu auf, die Lehrpläne und Arbeitsmaterialien darauf zu überprüfen, ob sie das Thema Verbraucherbildung ausreichend berücksichtigten.

Bei Tagesordnungspunkt 3 wurde sofort einstimmig abgestimmt, dass die Landesregierung über den aktuellen Stand des Erlassentwurfes „Die Arbeit in der öffentlichen Ganztagsschule“ unterrichten solle. Dies sei notwendig, damit der Ausbau der Ganztagsschulen in Niedersachsen zügig vorangetrieben werden könne.

Am 16. Januar trafen sich die SPD-Ortsvereine Mitte und Oststadt/Zoo im Kurt-Schumacher-Haus zur ersten Mitgliederversammlung in diesem Jahr. Im Mittelpunkt der Versammlung stand der Bericht von Doris Schröder-Köpf über Migration und Zuwanderungspolitik in Niedersachsen.
Schröder-Köpf erzählte aus ihrer Sicht als Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe darüber, wie sich die Zahl von Migrantinnen und Migranten entwickelt und über deren soziale Chancen. Sie erklärte, dass es von Vorteil sei, möglichst viele Zuwanderer in Niedersachsen aufzunehmen. So könne der starke Einwohnerrückgang in Niedersachsen nur vermindert werden, indem möglichst viele Migrantinnen und Migranten in Niedersachsen aufgenommen werden. Zuwanderung spiele also auch eine wirtschaftliche Rolle.
Außerdem berichtete Doris Schröder-Köpf davon, wie sie Menschen, die sich gegen Standorte einzelner Flüchtlingswohnheime wendeten, versuche zu überzeugen, indem sie mit ihnen Flüchtlingsheime besuche und von Polizisten bestätigen lasse, dass in der Nähe der Unterkünfte keinesfalls eine höhere Rate an Straftaten festzustellen sei als in anderen Gebieten.
Anschließend stellten die zahlreich anwesenden SPD-Mitglieder Fragen zur Migrationspolitik, auf die Doris Schröder-Köpf ausführlich einging. So erklärte sie, dass sie es sehr begrüße, dass die große Koalition in Berlin zustande gekommen sei, da im Koalitionsvertrag viele Verbesserungspunkte in der Migrationspolitik stünden, wie zum Beispiel bessere Möglichkeiten für Ausländer, an Sprachkursen teilzunehmen, oder die Verbesserung der Beratung durch die Ausländerbehörden.


Dorn Svenja
 

Praktikum bei der Landtagsabgeordneten Doris Schröder-Köpf

Mein Name ist Svenja Dorn, ich besuche derzeit die Klasse 10 RC der KGS Sehnde.
In meinem Praktikum vom 23.09. - 02.10.2013 konnte ich einen kleinen Einblick in die tägliche politische Arbeit der SPD-Landtagsabgeordneten und ihres Wahlkreisbüros gewinnen.
Es hat mir gezeigt, wie spannend und vielseitig Politik wirklich sein kann. Außerdem habe ich erlebt, dass dieses Berufsfeld anstrengend ist, aber auch eine Menge interessante Aspekte beinhaltet.
Ich habe in dieser Zeit gelernt, wie man Termine und Besprechungen plant und wie wichtig es dabei ist im Team zu arbeiten. Man muss sich immer wieder absprechen, damit kein Termin vergessen wird und sich zeitlich nicht zu viel überschneidet. Jeder ist bei der täglichen Arbeit auf seine Teampartner angewiesen und kaum etwas funktioniert im Alleingang, alle arbeiten motiviert zusammen.

 

Zu meinem Aufgabengebiet gehörte zum Beispiel, Zusammenfassungen über verschiedene Besuchergruppen zu schreiben, die den Landtag besuchen wollen. Auch beim Erstellen von Wochenplänen konnte ich helfen und habe so viel über die Koordination im Team erfahren können.
Bei einer Besuchergruppe des Landtagsabgeordneten Mustafa Erkan konnte ich bei einer spannenden Diskussion über Straßenbauthemen dabei sein.
Außerdem hatte ich die Möglichkeit im Landtag bei einer Fraktionssitzung zuzuhören, wo Wahlthemen besprochen wurden. Es wurde im Detail über den Ausgang der Bundestagswahl diskutiert, u.a. über die Fragen: Was kann anders gemacht werden, was besser gestaltet werden, welche Themen interessieren den Wähler vorrangig, macht es Sinn, mehr Frauen in den Vordergrund zu bringen?
Auch konnte ich an einer Plenarsitzung teilnehmen, in der über den Haushalt 2014 diskutiert wurde.
Mein Besuch in der Staatskanzlei war ebenfalls spannend und interessant, denn dort habe ich an einer Terminbesprechung teilgenommen. (In der Staatskanzlei sitzt das Referat, das Doris Schröder-Köpf bei ihrer Arbeit als Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe unterstützt. Diese Aufgabe nimmt Doris Schröder-Köpf neben ihrer Arbeit als Landtagsabgeordnete ehrenamtlich wahr.) Es wurden Termine unter den Mitarbeitern des Referats und des Wahlkreisbüros besprochen. Eine komplett neue Welt für mich.
Insgesamt hat mir das Praktikum viel Spaß gemacht, und ich habe viele neue Seiten der Politik kennengelernt. Mein Interesse an der Politik wurde gestärkt und trotz Stress und Hektik, die ich während des Praktikums auch erlebt habe, besteht mein Wunsch, aktiv Politik mitzugestalten, nach wie vor.
Danke an das ganze Team des Wahlkreisbüros und an die Landtagsabgeordnete. Mein Praktikumswunsch wurde erfüllt und ich habe viel dazugelernt.